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Menschenbild und Grundsätze |
| 1. Menschenbild | |
| 2. Grundsätze | |
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2.1 Normalisierung 2.2 Selbstbestimmung 2.3 Begleitung unter Berücksichtigung der individuellen Lebensqualität 2.4 Integration |
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| 1. Das Menschenbild von GIN |
Grundlage unserer Arbeit ist das Menschenbild des Humanismus und der Aufklärung, das sich in seinen Anfängen klar vom christlich-religiösen Menschenbild unterschied und in späterer Folge, sowohl vom biologisch-nihilistischen, als auch vom medizinisch-psychiatrischen Menschenbild abgrenzte. Die Hauptthese der humanistischen Psychologie ist, dass jede Person, der eine hilfreiche Atmosphäre geboten wird, die durch Ausstrahlung von Transparenz, Echtheit, positiver Wertschätzung und dem Entgegenbringen von Verständnis ausgezeichnet ist, sich in Richtung größerer Reife unter dem Gesichtspunkt von Wachstum und Autonomie entwickeln kann. Diese Aktualisierungstendenz, also die Selbstbestimmung, Selbstverantwortlichkeit und Selbstgestaltung ist die Triebfeder der Weiterentwicklung jedes Menschen. Parallel zu den Gedanken der humanistischen Psychologie orientiert sich unsere Begleitung und Assistenz auch am Gedanken von Empowerment. Das Empowerment-Konzept basiert auf einer Philosophie, die die Kluft zwischen individuellen Interessen, sozialen Anforderungen und Systemzwängen zu überbrücken versucht, indem es zur Bewältigung von Problemlagen, wie zur Förderung von Lebensautonomie, auf menschliche Stärken und Fähigkeiten setzt, individuelle, soziale und ökologische Ressourcen so zu nutzen, dass akzeptable Lösungen für den Einzelnen, für die Gemeinschaft und für die Welt als "Ganzes" zu finden sind. Die stärkenorientierte Perspektive basiert auf einem tiefen Vertrauen in Stärken, Kompetenzen oder Fähigkeiten jedes Einzelnen (korrespondierend mit Rogers "Konzept der Persönlichkeit" und Bubers "Konzept des Dialogs") Die Selbstbestimmungsfähigkeit des Menschen, unter der Voraussetzung einer relativen Autonomie, lässt sich nur in selbstorganisierenden und -regulierenden Abläufen, durch aktive Beziehungen zur sozialen Umgebung und Umwelt, vollziehen. Förderung wird nicht von oben herab betrieben, sondern gezielt in den Bereichen der "Zone der nächsten Entwicklung" (Wygotski), die unmittelbar auch mit dem Interesse des betroffenen Menschen korrespondiert. |
| 2. Grundsätze der Begleitung durch GIN |
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2.1 Normalisierung Das Prinzip der Normalisierung besagt, dass Menschen mit einer geistigen Behinderung die Möglichkeit geboten sein muss, sich "normal", d.h. ebenso wie alle anderen Mitglieder der Gesellschaft verhalten zu können. |
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2.2 Selbstbestimmung Einer der wichtigsten und entscheidenden Bereiche in der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung ist die Entwicklung des Selbstbildes, des Selbstwertgefühls und der Ich-Stärke. |
| 2.3 Begleitung unter der Berücksichtigung der individuellen Lebensqualität | |
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Nach BECK (1992) zielt die Verwendung der Perspektive Lebenqualität neben der Förderung von Kompetenzen und der Verwirklichung normaler Lebensbedingungen darauf ab, die Respektierung von Bedürfnissen und die Verwirklichung eigener Perspektiven von einem sinnvollen Leben als Ziel auf der personalen Ebene umzusetzen. Somit beinhaltet Lebensqualität auch die Befriedigung der Bedürfnisse nach Selbstverwirklichung in der Entwicklung und Gestaltung der Beziehung zur Umwelt, nach sozialer Zugehörigkeit, nach Teilhabe und Anerkennung, nach Selbstständigkeit. Sie bemisst sich daher an der Verwirklichung der individuellen Bedürfnisse und der Gestaltung der Beziehung zur Umwelt, die das eigene Entscheiden und Urteilen einschließt. |
| 2.4 Integration | |
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Integration wird auf verschiedenen Ebenen verwirklicht: |
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